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Einladung – Aushändigung Bundesverdienstkreuze

12. Juli 2018

Innenminister Joachim Herrmann händigt am

Freitag, den 13. Juli 2018 um 11:30 Uhr

in der Orangerie, Wassersaal,

Schlossgarten 1, 91054 Erlangen

das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Siegbert Rudolph sowie das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Dr. Johann Drexler, Georg Habelt, Johann Heimerl, Heinrich Hille, Christiane Kömm, Dr. Ewald Maier und an Werner Schmiedeler aus.

Berichterstatter und Bildberichterstatter sind dazu herzlich eingeladen.

Verdienstkreuz 1. Klasse

Siegbert Rudolph (74) aus Oberasbach, Landkreis Fürth, wurde 1995 für seine Verdienste als Vorstandsmitglied der „DATEV e.G.“ bereits mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand war er stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Organisation. Dank seines beruflichen Engagements und seiner Initiative konnten zahlreiche Neuerungen eingeführt werden, die zum Erfolg der DATEV beitrugen. Außerdem ist er ein Freund und Gönner der Internationalen Orgelwoche Nürnberg „Musica Sacra“ (ION) und seit 2006 Mitglied und zweiter Vorsitzender in deren Freundeskreis. Als Liebhaber der Kirchenmusik fördert er die ION auch selbst finanziell und ideell und kümmert sich tatkräftig um die Akquise neuer Sponsoren. Darüber hinaus trat er 2009 den „Aktivsenioren Bayern e. V.“ bei und bereichert seitdem mit vielen Anregungen und Tätigkeiten die Regionalgruppe Mittelfranken. In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises Fürth berät er Existenzgründer sowie kleine Unternehmen in allen Fragen rund um Gründung, Unternehmensführung, Marketing und Werbung. Rudolph erweiterte seinen Tätigkeitsbereich in Richtung Ausbildungsinitiativen und initiierte im Landkreis Fürth beim Projekt „Job Checker“ die Station „Bewerbungsgespräch“. Dieses Projekt wird seit 2005 vom Präventionsverein „1-2-3 e. V.“ zusammen mit der kommunalen Jugendarbeit des Landkreises Fürth organisiert. Dabei werden Schülerinnen und Schüler aller Schultypen ab der 8. Jahrgangsstufe von erfahrenen Profis bei der richtigen Bewerbungsstrategie unterstützt. In diesem Zusammenhang half Rudolph einem Mädchen mit Legasthenie, indem er den Schwierigkeitsgrad von Texten minimierte und zusätzlich einen PC und Übungen mit Power Point einsetzte. Nach 18 Monaten mit rund 200 Stunden Leseübungen erhielt das Mädchen einen Ausbildungsplatz als Mechatronikerin. Dieser Erfolg und die Dankbarkeit der Eltern haben ihn zu dem Entschluss gebracht, sich der Leseförderung zu widmen. Das Projekt „Lesekoch“ war geboren, in dem „Kochrezepte“ zum Lesenlernen entwickelt wurden. Rudolph hat mit erheblichem zeitlichen Aufwand sowie auf eigene Kosten ein internetbasiertes Konzept entwickelt, das er auf seiner Homepage www.der-lesekoch.de kostenfrei zur Verfügung stellt. Im Jahr 2012 konnte er auch die Mitglieder des Vorstands des Präventionsvereins „1-2-3 e. V.“ von seiner Vision überzeugen und so gründete der Verein die neue Fachgruppe „Lesekoch“. Das Pilotprojekt lief so gut, dass bald weitere Trainer von Rudolph ausgebildet wurden. Mittlerweile ist er selbst an zehn Schulen aktiv sowie rund 30 andere Lesetrainer an 20 Schulen weit über die Landkreisgrenzen hinaus. Rudolphs Engagement bei den Aktivsenioren und die Entwicklung des „Lesekochs“ sind herausragende Beispiele für die Vermittlung von Wissen und Erfahrung an Schüler, Auszubildende und Existenzgründer.

Verdienstkreuz am Bande

Prof. Dr. med. Johann Drexler (62) aus Bubenreuth, Landkreis Erlangen-Höchstadt, bringt sich seit über zweieinhalb Jahrzehnten beruflich und ehrenamtlich in die Forschung und Lehre in der Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin ein. Nach seinem Medizinstudium an der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg erhielt er 1984 seine Approbation zum Arzt und promovierte im selben Jahr zum Dr. med. und arbeitete bis 1990 als Assistenzarzt. Danach entschied er sich für die Universitätslaufbahn. Von 1990 bis 1997 arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent und Oberassistent am „Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin“ (IPASUM) an der FAU. Nach Absolvierung mehrerer Facharztweiterbildungen habilitierte er im Fach Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, bevor er 1997 dem Ruf auf die Universitätsprofessoren- und Direktorenstelle des Instituts für Arbeitsmedizin an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen folgte. Im Jahr 2000 wurde er Ordinarius für Arbeits- und Sozialmedizin und Direktor des IPASUM an der Medizinischen Fakultät der FAU. Seit 2001 ist er Mitglied des Interdisziplinären Zentrums für Health Technology Assessment und Public Health (IZPH) an der FAU und seit 2007 deren Sprecher. Als anerkannter Experte für Arbeits- und Umweltmedizin verfügt er über eine breit gefächerte Kompetenz in den Bereichen Haut- und Geschlechtskrankheiten, Sozialmedizin sowie Allergologie. So ist er unter anderem seit 1991 Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin e. V. (DGAUM), war von 2009 bis 2012 deren Vizepräsident und übernahm 2012 die Präsidentschaft. Hier setzt er sich seit Jahren für die Entwicklung evidenzbasierter Präventionsleistungen zur Verbesserung der physischen und psychischen Gesundheit von Arbeitnehmern am Arbeitsplatz ein. Seit 2002 ist er Mitglied des „Bayerischen Forschungsverbundes Public Health e. V.“ (BFVPH) und seit 2005 dessen Vorsitzender. Sein besonderer Verdienst ist es, dass die neue Fachrichtung Public Health an der FAU als Vorlesungsfach eingeführt und über das zurückliegende Jahrzehnt systematisch ausgebaut wurde. In der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bringt er sich engagiert in der ständigen DFG-Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe und deren verschiedensten Arbeits- und Untergruppen ein. Er pflegt damit die Verbindung der Arbeitsmedizin zu Gesellschaft und Wirtschaft und berät politische Entscheider. Als gewählter Gutachter des DFG-Fachkollegiums vertrat er von 2012 bis 2015 die Interessen der Arbeitsmedizin und der klinisch orientierten Umweltmedizin. Des Weiteren engagiert er sich seit 1997 in der „Gesellschaft für Hygiene, Umwelt- und Präventivmedizin“ (GHUP) und seit 2000 im „Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte e.V.“. Außerdem ist er Vorstandsmitglied in der „Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie e.V.“. Daneben wirkt er im Ausschuss für Gefahrstoffe des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, verschiedenen Unterausschüssen und Arbeitskreisen sowie im Ärztlichen Sachverständigenbeirat „Berufskrankheiten“ desselben Bundesministeriums mit. Auch seine Mitwirkung in der Bundesärztekammer (BÄK) ist ein wichtiger Bestandteil seiner vielfältigen Tätigkeit.

Georg Habelt (67) aus Dinkelsbühl, Landkreis Ansbach, ist ein erfolgreicher Unternehmer, der sich seit über vier Jahrzehnten für Kirche und Kultur in seiner Heimatstadt engagiert. Seit 1974 gehört er dem Vorstand der Kirchengemeinde Dinkelsbühl an und bringt sich mit großem Engagement bei zahlreichen Bauvorhaben im Dekanat Dinkelsbühl ein. Maßgeblich war er an der Renovierung des Pfarramtes und des Domizils des Eine-Welt-Ladens beteiligt. Außerdem ist es unter anderem ihm zu verdanken, dass die St. Paulskirche innen umfangreich saniert wurde. Besondere Freude bereitete ihm die Renovierung der Heilig-Geist-Kirche und die Restaurierung des wertvollen Deckengemäldes. Ebenso engagiert er sich als Mitglied des Kirchenvorstandes in hohem Maß beim Bau und der Ausgestaltung von kirchlichen Kindergärten. Hier bringt er sich mit seiner Erfahrung und seinem unternehmerischen Geschick bei der Personalgewinnung, aber auch als Ansprechpartner für die Leitungen ein. Er ist als begeisterter „Kinderzecher“ bekannt. Das historische Festspiel „Die Kinderzeche“ findet alljährlich statt und wurde als immaterielles Kulturerbe Bayerns anerkannt. Er gehörte dem Festspielensemble an und verkörperte von 1986 bis 2016 die Rolle des „Geheimen Rats Johann Knapp“. 1990 übernahm er die Funktion des Geschäftsführers des „Evangelischen Krankenpflegevereins e. V.“ in Dinkelsbühl. Hier ist er als Ansprechpartner für die Leitung, die Finanzen, die Mitarbeitereinstellungen und für die Verhandlungen mit den Kassen verantwortlich. Dank seiner Mitinitiative beim „Dinkelsbühler Tisch“ kann dieser einmal in der Woche Lebensmittel kostenlos an Bedürftige verteilen. Ferner ist er Mitbegründer der privaten christlichen Elterninitiative „Flohkiste e. V.“, einer beliebten Krippe für die Allerkleinsten. Des Weiteren ist er einer der acht Gründer der „Bürgerstiftung Dinkelsbühl“, gehört seit 2004 der Stifterversammlung an und ist mitverantwortlich für die Verteilung der Fördergelder. Daneben engagiert er sich seit vielen Jahren bei der „Arbeitsgemeinschaft historischer Kinder- und Heimatfeste Süddeutschlands“ in der Brauchtumspflege und ist dort seit 2001 als Schatzmeister aktiv. Beim Dinkelsbühler Jugend-Klassik-Projekt „KLASSIKhautnah e. V.“ übt er seit 2008 das Amt des Kassierers aus. Zudem ist er seit 2013 Schatzmeister des „Fördervereins Dinkelsbühler Krankenhaus e. V.“.

Johann Heimerl (77) aus Gunzenhausen, Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, ist seit Jahrzehnten ehrenamtlich im sozialen und karitativen Bereich tätig. Seit 1954 ist er aktiver Rettungsschwimmer und Motorbootsführer bei der Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), war Mitglied der Ortsgruppenleitung Gunzenhausen und engagierte sich in der Abteilungsleitung der Wasserwacht Weißenburg-Gunzenhausen. Von 1993 bis 1997 war er Delegierter des Kreisverbandes Weißenburg-Gunzenhausen (seit 2004 Kreisverband Südfranken) des BRK und in der BRK-Bezirksversammlung für Ober- und Mittelfranken. Von 2001 bis 2013 war er erneut Delegierter im BRK Kreisverband Südfranken und in der Landesverbandsversammlung. 1996 beteiligte er sich an einer Spendenaktion für das Mazedonische Rote Kreuz. 2002 begleitete er einen Hilfstransport des BRK für ein Krankenhaus in Wladimir (Russland). Weiterhin ist er seit 1954 aktiver Schütze bei der „Königlichen Privilegierten Hauptschützengesellschaft 1429 Gunzenhausen“, wo er mehrere Jahre als Spartenleiter der Bogenschützen fungierte. Ferner ist er seit 1975 Mitglied beim Deutschen Familienverband (DFV). Hier gehörte er seit 1977 über 20 Jahre der Vorstandschaft des Ortsverbands Gunzenhausen an. Außerdem war er im Kreisverband mehrere Jahre als stellvertretender Vorsitzender und als Revisor für die Finanzen tätig. Ferner war er Delegierter im Bezirks- und im Landesverband. Über dreieinhalb Jahrzehnte war er ebenso beim Katastrophenschutz tätig. Von 1962 bis 1995 war er beim überörtlichen Fernmeldezug Gunzenhausen des Technischen Hilfswerks (THW) aktiv und hat sich über 25 Jahre als Führungskraft engagiert. Nach der Umorganisation des THW 1995 gehörte er der Fachgruppe Führung und Kommunikation als stellvertretender Einsatzleiter an. Außerdem war er von 1995 bis 2000 aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Frickenfelden (Ortsteil der Stadt Gunzenhausen). Im Jahr 2001 engagierte er sich im Rahmen einer privaten Hilfsaktion „Familien helfen Familien“ für ein Waisenkinderheim in St. Petersburg (Russland). Auch beim Auf- und Ausbau der Gunzenhausener Tafel „Die Speis“ im Jahr 2002 war er federführend tätig. Nachdem seine Ehefrau 1993 einen Schlaganfall erlitt und halbseitig gelähmt war, betreute und pflegte er sie 24 Jahre lang zu Hause.

Heinrich Hille (73) aus Pommelsbrunn, Landkreis Nürnberger Land, setzt sich seit über fünf Jahrzehnten ehrenamtlich ein. Ab 1976 bis zu seinem Vorruhestand im Jahr 2003 war er als Angestellter der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) tätig. Hier hat er von 1997 bis 2003 als gewähltes Mitglied der „Großen Tarifkommission DAG-KVB“ auf Arbeitnehmerseite mitgewirkt. Bereits 1962 wurde er Mitglied des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) und ein Jahr später auch Mitglied des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Zunächst war er Rettungsdiensthelfer und Rettungssanitäter, erwarb die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung Rettungsassistent und absolvierte die komplette Ausbildung als Leitender Notarzt sowie diverse Fortbildungen. Er war bei zahllosen Einsätzen als Gruppen- und Zugführer tätig. Als Gesamteinsatzleiter des BRK war er bei Großeinsätzen im In- und Ausland für die Führung sämtlicher Einsatzkräfte verantwortlich. Des Weiteren brachte er sich intensiv beim Aufbau der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) „Rot Kreuz Nordbayern“ und der beiden Hilfsleistungskontingente „Sanitätsdienst“ und „Betreuung“ der ARGE ein und leistete zahllose Nacht-Wochenenddienste sowie Urlaubsvertretungen in der BRK-Rettungswache Hersbruck. Er engagierte sich viele Jahre als Zugführer im zivilen Bevölkerungsschutz des Bundes der Sanitätskolonne Hersbruck sowie als stellvertretender Kreiskolonnenführer im Kreisverband Nürnberger Land. Außerdem war er Rotkreuzbeauftragter im Kreisverband Nürnberger Land und Rotkreuzbeauftragter und Fachberater Katastrophenschutz im Bezirksverband Ober- und Mittelfranken. Er brachte sich viele Jahre als stellvertretender Beisitzer und als Beisitzer im Bezirksverband Ober- und Mittelfranken des BRK ein und wirkte als Mitglied der Redaktion für die Zeitschrift „Leben retten“ als Autor diverser Fachartikel mit. In seiner Heimatgemeinde engagierte er sich insbesondere für die Evangelisch-methodistische Kirchengemeinde (seit 2007 Christusgemeinde Hersbruck). Viele Jahrzehnte lang erbrachte er dort Mesner- und Hausmeisterdienste. Er half bei Hol- und Bringdiensten für alte und behinderte Gemeindemitglieder zu Gottesdiensten, Bibelstunden und Gemeindefeiern und bei der Planung und Durchführung von Ausflügen und Festen. Seit 2010 engagiert er sich zusammen mit seiner Ehefrau Ruth als Initiator und Betreuer für den regelmäßigen Seniorenkreis der Christusgemeinde Hersbruck. Als Förder- und Vorstandsmitglied sowie Schriftführer des Heimat- und Museumsvereins Pommelsbrunn setzte er sich besonders für das örtliche Naturkundliche Heimatmuseum ein. Darüber hinaus begleitete er den Neubau des Dorfgemeindehauses und den Umbau des Museumsgebäudes und half bei der Erstellung der Dorfchronik „700 Jahre Pommelsbrunn“ mit. Er pflegte und betreute zusammen mit seiner Frau von 1988 bis 2010 vier Familienangehörige, dabei begannen die Pflegeanforderungen unterschiedlich intensiv und wuchsen teilweise bis zu einer mehrjährigen Rund-um-die-Uhr-Pflege an. Zusätzlich übernahm er die Betreuung von zwei kinderlosen Ehepaaren.

Christiane Kömm (52) aus Oberickelsheim, Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, engagiert sich seit mehr als zwei Jahrzehnten im sozialen sowie im kirchlichen Bereich und ist ein großartiges Beispiel für tätige Fürsorge und Verantwortung. Von 1992 bis 2011 pflegte sie ihre behinderte Tochter zu Hause. Seit April 2011 lebt diese nun im Zentrum für Körperbehinderte mit Werkstätten in Würzburg. Christiane Kömm ist Initiatorin und Mitbegründerin des 2001 entstandenen „Hospizvereins Uffenheim e. V.“. Der Verein begleitet rein ehrenamtlich Schwerstkranke und Sterbende, schult und berät interessierte Laien und Pflegende. Zudem unterstützt er pflegende Angehörige und hilft bei der Bewältigung der Trauerarbeit. Darüber hinaus verbreitet der Verein die Hospizidee, betreibt Öffentlichkeitsarbeit und führt Versammlungen und Vorträge durch. Seit 2002 setzt Kömm sich als Beisitzerin im Vorstand aktiv für diese Ziele ein. Seit ihrer theoretischen und praktischen Ausbildung zur Hospizhelferin steht sie seit 2003 dem Verein auch aktiv zur Verfügung. Sie hat seitdem viele Sterbebegleitungen mit hohem zeitlichen Aufwand und viel Empathie durchgeführt. Zusätzlich organisiert und leitet sie das alle sechs Wochen stattfindende Hospizhelferinnentreffen. Außerdem betreut sie seit 2004 regelmäßig die Ministrantengruppe der Katholischen Kirchengemeinde Rodheim. Seit 2009 ist sie Mitglied im Vorstand des „Familienbundes der Katholiken im Erzbistum Bamberg“ und war von 2009 bis 2010 Schatzmeisterin. Im Jahr 2010 wurde sie zur Ersten Vorsitzenden gewählt und wurde zeitgleich Mitglied im Hauptausschuss des Familienbundes Berlin und damit auch im Diözesanrat der Erzdiözese Bamberg. Seit 2014 ist sie stellvertretende Landesvorsitzende des Familienbundes in Bayern sowie seit 2014 Mitglied im Landesbeirat für Familienfragen des Bayerischen Sozialministeriums. Im Rahmen der Katholischen Erwachsenenbildung der Region Ansbach/Neustadt a.d.Aisch leitet sie seit 2010 religiöse KESS-Kurse (kooperativ-ermutigend-sozial-situationsorientiert erziehen) für junge Eltern. Darüber hinaus war sie für einen längeren Zeitraum als Elternbeirat in dem evangelisch-lutherischen Kindergarten St. Johannis in Gollhofen und in der Christian-von-Bomhard-Schule in Uffenheim engagiert.

Dr. Ewald Maier (60) aus Eckental, Landkreis Erlangen-Höchstadt, engagiert sich seit über dreieinhalb Jahrzehnten in vielfältiger Weise für die Allgemeinheit. Von 1992 bis 1996 war er Verbandsprüfer und anschließend Prüfungsleiter an der Prüfungsstelle des Sparkassenverbandes Bayern. Seit 1999 ist er Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Forchheim und seit 2002 Vorstandsvorsitzender. Politisch engagierte er sich von 1980 bis 1991 als Orts- beziehungsweise Kreisvorsitzender der Jungen Union im Kreis Erlangen-Höchstadt. Von 1991 bis 1997 war er Ortsvorsitzender der CSU Eckental, von 1984 bis 2014 Mitglied des Marktgemeinderates Markt Eckental und von 1990 bis 2002 Mitglied des Kreisrates Erlangen-Höchstadt. Dabei lagen ihm die Jugendarbeit, die Sanierung und Ausstattung der Schulen sowie die Förderung von Kultur und Sport sehr am Herzen. Als Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Forchheim initiierte er 2006 die „Stiftergemeinschaft der Sparkasse Forchheim“. Mit der Initiative „Spuren in der Zukunft hinterlassen“ soll das bürgerschaftliche Engagement in der Region Forchheim nachhaltig gestärkt werden. Die Erträge aus den Mitteln der Stiftergemeinschaft fließen in kulturelle, soziale und sportliche Einrichtungen. Das Stiftungsvermögen beläuft sich auf rund 1.150.000 Euro. Zudem leitet Maier zusammen mit einem Vertreter der Schulen den regionalen „Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT“ Forchheim, der vom „Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V.“ getragen wird. Er dient der Förderung des Dialogs zwischen Schulen und Unternehmen, dem Bewerbungstraining, Ausbildungs-Speed-Datings und Praktikumsbörsen. Von 2003 bis 2013 brachte er sich als 1. Vorsitzender des Fördervereins des „Beruflichen Schulzentrums Forchheim e. V.“ ein. Außerdem war er Impulsgeber für das Bildungsforum Forchheim, das seit 2006 jährlich in Kooperation mit dem Staatlichen Schulamt Forchheim durchgeführt wird. Um die dauerhafte Entwicklung zu gewährleisten, gründete er 2007 den Verein „FOrsprung e. V.“ Als Beiratsvorsitzender des Vereins brachte er viele Projekte auf den Weg, unter anderem das Musikprojekt „JeKi - Jedem Kind ein Instrument“. Es soll Kindern in Grundschulen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft oder der finanziellen Möglichkeiten der Eltern ermöglichen, ein Instrument zu erlernen. Nahezu 1.700 Schüler konnten allein im Schuljahr 2017/2018 an diesem Projekt teilnehmen. Zudem war er 2006 Impuls- und Ideengeber für die „Neunkirchner Kulturtage“. 2013 initiierte er die Literaturtage „blätterWALD“, die in Zusammenarbeit zwischen Kulturamt, Volkshochschule (VHS) sowie der Sparkasse Forchheim durchgeführt werden. Seit 2013 ist er 1. Vorsitzender des „Förderkreises Kaiserpfalz e. V.“ in Forchheim. Für die Industrie- und Handelskammer (IHK) für Oberfranken Bayreuth war er von 2003 bis 2007 gewähltes Mitglied im IHK-Gremium Forchheim und der IHK-Vollversammlung. Seit 2013 gehörte er dem neu gegründeten IHK-Fachkräfteausschuss an, der Handlungsempfehlungen für Mitgliedsunternehmen der IHK erarbeitet, um Fach- und Führungskräfte in Oberfranken zu halten und zu gewinnen.

Werner Schmiedeler (67), Sparkassendirektor i. R. aus Ansbach, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten nicht nur im Sparkassenwesen als Führungspersönlichkeit hervorgetan, sondern auch einen großen Teil seiner Zeit und Kraft dem Gemeinwohl zur Verfügung gestellt. Im Jahr 2000 übernahm er als Vorstandsvorsitzender die Leitung der „Vereinigten Sparkassen Stadt und Landkreis Ansbach“. Während dieser Zeit war er auch kraft seines Amtes Stiftungsvorstand der „Stiftung Vereinigte Sparkassen Stadt und Landkreis Ansbach“. 2005 wurde ihm die Funktion des Obmanns und stellvertretenden Verbandsvorsitzenden des Sparkassenbezirksverbandes Mittelfranken übertragen. Er genoss während seines beruflichen Wirkens in der gesamten Sparkassen-Finanzgruppe Bayern ein besonderes Ansehen. Er war etwa 2011 beim Erwerb der DekaBank-Anteile der Landesbanken beteiligt, ab 2012 beim formellen Abschluss des EU-Beihilfeverfahrens gegen die Bayerische Landesbank und 2013 beim Kauf der Landesbausparkasse (LBS). In seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender und Bezirksobmann von Mittelfranken für die Sparkassen war er auch in den Gremien der Versicherungskammer Bayern vertreten. Von 2005 bis 2016 hat er maßgeblich und weit über das übliche Maß hinaus das Unternehmen gefördert und persönlich unterstützt. Seit 2000 ist er als ehrenamtliches Mitglied der Wahlgruppe „Kreditinstitute“ im regionalen Gremium Ansbach der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nürnberg und Mittelfranken tätig. Aber auch außerhalb des Finanzwesens ist er hoch engagiert: So ist er seit 2002 ehrenamtlich im Stiftungsrat der Stiftung „Windsbacher Knabenchor“ tätig. Seit 2007 ist er Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung „Palliativmedizin Ansbach“ am Klinikum Ansbach und von 2013 bis 2016 war er Mitglied des Stiftungsrates der „Bürgerstiftung Kultur, Gesellschaft, Sport in Ansbach“. Außerdem war er von 2011 bis 2016 Vorsitzender des Kuratoriums der „Stiftergemeinschaft Stadt und Landkreis Ansbach“. Für den „Förderkreis der Hochschule Ansbach e. V.“ brachte er sich seit 2003 als Schatzmeister ein. Des Weiteren legte er 2011 als Gründungsstifter mit 25.000 Euro den Grundstock für die Kinder- und Jugendstiftung Ansbach „Brücken bauen – Zukunft gestalten“, um benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu unterstützen. Von 2001 bis 2006 brachte er sich als Schatzmeister im Vorstand des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) Kreisverband Ansbach ein. Ganz besonders engagiert er sich seit 2001 im Rotary Club Ansbach. Er übernahm 2004 das Amt des Schatzmeisters und übte es bis 2016 mit hohem Einsatz aus. 2004 übernahm er den Vorsitz im Rotary Hilfswerk. Dabei legte er als Vorsitzender des Hilfswerkes mit den beiden Vorstandsmitgliedern und dem jeweiligen, für ein Jahr gewählten Präsidenten, die entsprechenden Förderungsziele fest. Die dafür vorgesehenen finanziellen Mittel brachte er sämtlich aus eigenen Mitteln in die Stiftung ein. Für das rotarische Jahr 2018/2019 hat er sich für das Amt des 53. Präsidenten des Rotary Clubs Ansbach zur Verfügung gestellt und ist seit dem 1. Juli 2018 im Amt.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers