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Politikthemen

Familie, Arbeit & Soziales

Arbeit, Soziales, Familie & Integration

Bayern: Familienland Nr. 1

Bayern investiert wie kein anderes Land in seine Familien. Rund 3,9 Milliarden Euro gehen 2018 in die Familienpolitik; das ist ein Plus von rund 30 Prozent seit 2014. Unsere Leistungen reichen von Beratungs- und Bildungsangeboten für Eltern über materielle Unterstützung bis hin zu einem qualitätsorientierten Bildungs- und Betreuungsangebot für Kinder aller Altersgruppen. Kein Land stellt so viel für die Kinderbetreuung zur Verfügung: über 3,9 Milliarden Euro in 2017 und 2018 für neue Plätze, laufende Kosten, noch mehr Qualität. Um die Wahlfreiheit zu unterstützen, führt die Bayerische Staatsregierung eine neue Familienleistung ein: Das bayerische Familiengeld. Alle Eltern mit ein- und zweijährigen Kindern werden künftig mit 250 Euro pro Monat und Kind unterstützt. Ab dem dritten Kind gibt es 300 Euro monatlich. Mit dem bayerischen Familiengeld werden das bisherige Bayerische Betreuungsgeld und das Bayerische Landeserziehungsgeld gebündelt und aufgestockt. Das Familiengeld soll es bereits ab 1. September 2018 geben.

Antworten zu allen Fragen rund um die Familie, zum Beispiel zu finanziellen Leistungen, zur Kinderbetreuung oder zur Beratung für Familien bietet das Bayerische Familienportal www.familienland.bayern.de.

Für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit hat der Freistaat Bayern zudem mit der bayerischen Wirtschaft den „Familienpakt Bayern“ geschlossen. Dadurch soll die Arbeitswelt an Familienbelange angepasst und ein Kulturwandel zugunsten familiärer Aufgaben gefördert werden. Über 550 Mitglieder und Netzwerkpartner sind bereits dabei.

Bayern hat die Vollbeschäftigung erreicht und die Jugendarbeitslosigkeit besiegt. Bayern hat mit einer Arbeitslosenquote von 2,9 Prozent im April 2018 die niedrigste Arbeitslosigkeit aller Bundesländer. Es herrscht Vollbeschäftigung. Bayerns Wirtschaft hat in den letzten zehn Jahren rund eine Million neue versicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen. 2017 waren insgesamt 5,5 Millionen Menschen in Bayern sozialversicherungspflichtig beschäftigt – ein neuer Rekord. Die Zahl der Arbeitslosen haben wir in der gleichen Zeit um fast 120.000 reduziert. Besonders erfreulich: Gegenüber dem Vorjahr konnte die Langzeitarbeitslosigkeit um mehr als 10 Prozent abgebaut werden. Damit Langzeitarbeitslose auch weiterhin an dieser positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt teilhaben, unterstützen wir speziell sie mit unserem Gesamtkonzept CURA (Coaching von Familien zur Bekämpfung urbaner Arbeitslosigkeit) auf dem Weg in den Arbeitsmarkt. Wir nehmen dazu mit dem ganzheitlichen Ansatz den einzelnen Menschen wie auch dessen Familie in den Blick – das reicht von individueller, rechtskreisübergreifender Beratung sowie umfassender Betreuung und Begleitung bis hin zur Vermittlung in einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz. Wir wollen, dass dieser ganzheitliche Ansatz, der auf die Initiative Bayerns hin nun im SGB II verankert wurde, vom Bund mit ausreichend Budget unterfüttert und mit Leben erfüllt wird. Zudem soll er auch ein fester Bestandteil der Arbeitslosenförderung werden.

Mit einer Arbeitslosenquote von 2,4 Prozent im April 2018 hat Bayern die Jugendarbeitslosigkeit besiegt. Und Bayern hat die beste Ausbildungsstellensituation aller großen Flächenländer. Trotz der hervorragenden Ausbildungssituation gibt es junge Menschen, denen der Schritt in den Arbeitsmarkt nicht so gut gelingt. Damit auch künftig kein ausbildungswilliger und ausbildungsfähiger junger Mensch verloren geht, haben wir mit der Wirtschaft und der Arbeitsverwaltung die „Allianz für starke Berufsbildung in Bayern“ geschmiedet. Der Freistaat Bayern wird auch weiterhin die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Ausbildungsstellen- und Arbeitsmarktentwicklung schaffen.

Bayern bekennt sich zum Ziel einer inklusiven Gesellschaft für Menschen mit und ohne Behinderung: von Anfang an „mittendrin statt nur dabei“. Bayern fördert die Belange von Menschen mit Behinderung mit rund 4,5 Milliarden Euro im Jahr. Am 17. Januar 2018 ist das Bayerische Teilhabegesetz I in Kraft getreten. Bayern hat damit als erstes Bundesland das Bundesteilhabegesetz umgesetzt und die Zukunft der Behindertenhilfe neu gestaltet. Das Bayerische Teilhabegesetz I nutzt alle landesrechtlichen Gestaltungsspielräume des Bundesteilhabegesetzes aus. Durch die Bündelung der Zuständigkeiten der Leistungen der Eingliederungshilfe, der Hilfe zur Pflege und den dazu ergänzend gewährten existenzsichernden Leistungen bei den Bezirken erhalten die Betroffenen künftig „Leistungen wie aus einer Hand“. Daneben wird das Budget für Arbeit in Bayern um 20 Prozent besser ausgestattet als im Bundgesetz vorgesehen, um den Menschen mit Behinderung eine echte Chance auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu geben.

Bayern wird barrierefrei. Der Freistaat Bayern geht in seinem Aufgabenbereich vorbildhaft voran und investiert kräftig in die Barrierefreiheit. Dabei bringt die Bayerische Staatsregierung die Barrierefreiheit zunächst auf sechs prioritären Handlungsfeldern voran: Mobilität, Bildung, staatliche Gebäude, die öffentlich zugänglich sind, Information und Kommunikation, Fortbildung der Beschäftigten im staatlichen Bereich sowie Gesundheit. Sie hat bereits erhebliche Fortschritte erzielt. Ergänzt werden diese Handlungsfelder durch flankierende Maßnahmen, u.a. durch Beratungsangebote sowie eine breit angelegte Öffentlichkeitskampagne zur Bewusstseinsbildung. Für Barrierefreiheit steht in den Jahren 2015 bis 2018 allein von Seiten des Freistaats ein Investitionsvolumen von rund 430 Millionen Euro zur Verfügung.

Bayern steht für ein positives, differenziertes Bild vom Altern. Wir schätzen und fördern die Kompetenzen der Seniorinnen und Senioren: Die heutige ältere Generation ist im Durchschnitt die gesündeste, leistungsfähigste und engagierteste aller Zeiten und damit wichtige Stütze der Gesellschaft. Wir schaffen Rahmenbedingungen, die gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen und dazu beitragen, dass die Erfahrungen der Seniorinnen und Senioren eingebracht werden kann. Dabei vergessen wir auch die nicht, die Hilfe brauchen. Eine gute Betreuung und Unterstützung älterer Menschen sind eine Zukunftsaufgabe, die wir mit aller Kraft gestalten werden. Unser Ziel ist ein möglichst langes selbstbestimmtes Leben. Dabei orientieren wir uns am Wunsch der meisten älteren Menschen, in der vertrauten Umgebung alt werden zu können.

Bayern ist ein Land des Miteinanders und Zusammenhalts: 5,2 Millionen Menschen (47 Prozent der über 14-Jährigen) betätigen sich in Bayern ehrenamtlich. Das heißt: Nahezu jeder zweite Bayer engagiert sich heute für das Gemeinwohl. Das ist ein großartiges Zeugnis gelebter Menschlichkeit, das die Bayerische Staatsregierung mit zahlreichen Maßnahmen unterstützt (zum Beispiel Ehrenamtskarte, Ehrenamtsnachweis, Förderung von Koordinierungszentren Bürgerschaftliches Engagement). Um der Eigeninitiative der Menschen einen weiteren Impuls zu geben, unterstützen wir den Aufbau von Sozialgenossenschaften und Nachbarschaftshilfen. Seit Februar 2018 stärkt der Freistaat Bayern mit der neuen „Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern“ das ehrenamtliche Engagement zusätzlich mit innovativen Ansätzen und schafft damit noch bessere Unterstützungsstrukturen für das Ehrenamt schaffen. Ziel der Stiftung ist es, aktives bürgerschaftliches Engagement in allen Gesellschaftsbereichen zu stärken und weiterzuentwickeln.

Bayern fördert in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Jugendring seine Jugendverbände und deren vielfältige Jugendbildungsmaßnahmen sowie Einrichtungen der Jugendarbeit, wie zum Beispiel Jugendbildungsstätten und Jugendherbergen.

Bayern steht zu den deutschen Heimatvertriebenen: Wir fördern ihre Anliegen wie kein anderes Bundesland.

Bayern zeigt klare Kante gegen jede Form des Extremismus, gleich ob religiös oder politisch motiviert. Dabei setzt die Bayerische Staatsregierung nicht nur auf sicherheitsrelevante, sondern insbesondere auch auf präventive Maßnahmen, um einer Radikalisierung vorzubeugen.

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Ministerpräsident Dr. Söder zum Bayerischen Familiengeld
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Jubiläumsjahr 2018: Fest der Begegnung in Augsburg
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Entfremdung
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Du bist nicht allein
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Ministerpräsident Dr. Söder zum Bayerischen Familiengeld

Bayern ist das Familienland Nr. 1! Ministerpräsident Dr. Markus Söder äußert sich im Video zum Bayerischen Familiengeld. Besuchen Sie uns auch auf http://www.bayern.de und http://www.facebook.com/bayern

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Jubiläumsjahr 2018: Fest der Begegnung in Augsburg

Am 16. und 17. März 2018 hat die Bayerische Staatsregierung auch in Augsburg 100 Jahre Freistaat und 200 Jahre Verfassungsstaat Bayern gefeiert. Die Jubiläumsveranstaltung Schwaben stand unter dem Motto ‚Unsere Heimat – weltoffen und vielfältig‘. Sie begann mit einem Festakt am Freitag. Ehrengäste waren vor allem im Integrationsbereich tätige Ehrenamtliche aus ganz Bayern. Am Samstag folgte das Fest der Begegnung mit vielen Gästen aus Augsburg und Schwaben, die sich aktiv für Integration und gelebte Vielfalt in der Region einsetzen. Bei der Auftaktveranstaltung erklärte Bayerns Integrationsministerin Emilia Müller: „Das Jahr 2018 ist ein ganz besonderes Jahr für uns in Bayern. Bayern hat sich in den vergangenen 100 Jahren verändert wie kaum anderes Land und steht heute besser da als jemals zuvor. Wir haben den Wandel vom Agrarstaat zum Hightech-Standort geschafft und sind heute eine der erfolgreichsten Wirtschaftsregionen in Europa. 100 Jahre Freistaat Bayern stehen aber auch für das Ringen um die gefestigte Demokratie, die Sicherheit, Freiheit und Wohlstand garantiert. Jetzt stehen wir vor der großen Herausforderung der Integration. Wir sind das Land der gelingen Integration, weil wir Weltoffenheit und Wertschätzung mit klaren Regeln für ein gutes Miteinander verbinden.“ Besuchen Sie uns auch auf http://www.bayern.de und http://www.facebook.com/bayern

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Entfremdung

"Entfremdung" schafft eine visuelle Brücke zwischen Realem und Irrealem, zwischen Manie und Bewusstsein. Erzählt wird die Geschichte eines geheimnisvollen, ekstatischen Zustands, der sich mehr und mehr verselbstständigt. Der Zuschauer kann die Veränderung der Protagonistin beobachten, die sich nach und nach aus ihrem sozialen Umfeld zurückzieht und immer mehr in ihrer eigenen (Schein-)Welt lebt. Mehr Infos zum Thema: www.antworten-auf-salafismus.de

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Du bist nicht allein

„Du bist nicht allein“ erzählt drei authentische Geschichten aus der Lebensrealität von Menschen, die in ihrem direkten Umfeld beunruhigende Entwicklungen feststellen, die auf eine Radikalisierung hindeuten könnten. Im Film beobachten diese Menschen, wie sich eine ihnen nahestehende Person nach und nach verändert. Der Zuschauer bleibt dabei in der gleichen Ungewissheit zurück wie die Protagonisten – handelt es sich lediglich um die harmlose Rebellion eines Heranwachsenden oder vielleicht doch um erste Anzeichen für eine Radikalisierung? Auf www.antworten-auf-salafismus.de finden Lehrer, Eltern, Freunde und alle, die sich Sorgen machen Hintergrundinformationen, Handreichungen und Anlaufstellen.